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Mitten im Aachtopf, nordöstlich von dem Biergarten der Jägermühle befindet sich der Waller. Der Waller ist eine Felsspalte am Grund des Quelltopfes. Ähnlich wie die Schwinde schüttet diese Spalte bei Hochwasser und schluckt das Wasser bei Niedrigwasser. Das obige Bild zeigt den Waller beim Hochwasser am 30.03.2006. Die beiden Bilder links zeigen den gleichen Blick in die Felsspalte. Zwischen diesen beiden Aufnahmen liegen jedoch etwa 15 Jahre. Diese Felsspalte ist zirka 15cm breit. |
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Im Dezember 2007 fand Bernd H+ in der Felsspalte des Wallers diesen versteinerten Seeigel. Armin S+ hat den Seeigel als Plegiocidaris Coronatus (AGASSIZ) bestimmt. |
HÖTZL H. (1972; 369)
beschreibt den Waller:
„Der Wasseraustritt (Nr. 5) direkt im Staubereich des Quellteiches wurde erstmals 1954 durch
Herrn Bürgermeister JÄGER, Aach, beobachtet.
Genau lokalisiert werden konnte er 1958, als man im Zuge von Reparaturarbeiten an den Ufermauern
den Quellteich weitgehendst absenkte. Bereits beim nachfolgenden Herbsthochwasser war die Quelle
auch im aufgestauten Zustand zu erkennen, und zwar trotz der starken Wasserführung des Aachtopfes
von ca. 17 cbm/s. In der Folgezeit hat sich die Schüttung (bis ca. 150 l/s) so verstärkt, daß sie
heute fast ständig als Waller in Erscheinung tritt
(s. a. H. Batsche u. a., Abb. 17).”
In
BATSCHE H. (1970; 45)
befindet sich ein Bild vom Quelltopf. Hötzl schreibt zu dem Bild:
„Fig 17: Der Aachquellteich mit einem als Waller hochstoßenden Nebenaustritt links im Bild
(Foto: W. KÄSS, 3. Juli 1969).”
Höhlentauchgruppe Aachprojekt
Text: Joachim K+,
Bernd H+,
Armin S+,
Bilder:
Bernd H+,
Harald S+ und
Layout: Joachim K+
Letzte Änderung: 16.01.2008